Selbstversorger Garten

Frische Nahrungsmittel aus dem Garten

Wer sich mit Gemüse und Obst aus dem eigenen Garten versorgen möchte, der muss einiges dafür tun. Denn so manche landwirtschaftliche Tätigkeit verlangt den vollen Körpereinsatz.

Zudem bestimmt die saisonale Ernte den Speiseplan. Natürlich lassen sich viele Gemüsesorten und auch Obst einlagern, einwecken, trocknen oder einfrieren. Aber frisches Obst und Gemüse gibt es nur zur jeweiligen Saison.

Gerade das Einlagern ist bei einigen Gemüsesorten aus dem Garten mit viel Arbeit verbunden, dafür bereichern sie im Winter den Speiseplan. Obwohl diese Form der Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln aus dem Garten in erster Linie mit Arbeit und eingeschränktem Angebot an Obst- und Gemüsesorten verbunden ist, wird kein Selbstversorger zur vorherigen Lebensweise zurückkehren wollen.

50 Quadratmeter Fläche reichen für einen Selbstversorgergarten vorerst aus. Pro Person versteht sich. Wobei es keinen Unterschied zwischen Erwachsenen und Kindern gibt. Konkret: Für eine Familie mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern sollte die Grundfläche für einen reinen Selbstversorgergarten gut 200 Quadrat-
meter betragen. Für eine nur teilweise Selbstversorgung fällt die Nutzfläche dementsprechend kleiner aus.


Für angehende Selbstversorger gilt: Nicht zuviel vornehmen, keinesfalls eine zu große Fläche alleine bearbeiten wollen. Schließlich lässt sich der Nutzgarten nach und nach ausbauen. Vor allem Berufstätige sollten dies berücksichtigen. Lieber mit dem Anbau weniger Gemüsesorten einsteigen. Und langsam ein Gefühl für die Tätigkeiten sowie den Zeitaufwand entwickeln. Sich also schrittweise der autarken Versorgung mit Gemüse und Obst annähern.

Wichtig ist zudem der Austausch mit anderen Selbstversorgern. Eigens hierfür gibt es in einem großen deutschen Gartenforum jede Menge Tipps. Zum Beispiel über den Anbau von Tomaten oder über die verschiedenen Arbeiten im Gemüsegarten. Fragen zu Obstbäumen oder Informationen über Kompost sind hier ebenfalls zu finden wie auch interessante Details über Rosensorten, Stockrosen, Stauden und Gewächshäuser.


Gartenboden gilt höchste Aufmerksamkeit

Zuerst gilt dem Boden im Selbstversorgergarten das gesamte Interesse. Im Laufe der Bearbeitungszeit wird die Bodenbeschaffenheit und Qualität sich verbessern. Der Boden sollte nicht zu sandig oder zu lehmig sein. Ein zu sandiger Boden lässt Feuchtigkeit durch und besitzt kaum Nährstoffe. Hier kann das Auftragen von Kompost weiterhelfen. Lehmige Böden sind häufig sauer, was Pflanzen nicht gut vertragen. Auch hier kann eine Aufwertung des Bodens positiv wirken. Eine Bodenprobe analysieren zu lassen ist natürlich eine sichere Methode um herauszufinden, was dem Gartenboden fehlt. Wer einen ungepflegten Garten übernimmt, der muss mit einem hohen Arbeitsaufwand für die Bodenbearbeitung rechnen. Insbesondere für die Optimierung des Bodenbeschaffenheit.

Die Bewässerung von Pflanzen und Bäumen ist ebenso wichtig für einen Selbstversorgergarten. Regentonnen und Wasserleitungen gehören in jeden Nutzgarten. Ein Brunnenbau ist eine gute Alternative, vorausgesetzt der Grundwasserspiegel ist ansteigend. Ein zu hoher Grundwasserspiegel ist wiederum ein Problem, denn dann stehen zusätzliche Maßnahmen zur Entwässerung auf dem Arbeitsplan.

Gartenlage ist entscheidend

Ist der Garten nach Norden ausgerichtet oder durch viele Bäume beschattet, fällt die Ernte geringer aus. Eine Süd-, Südost- oder Südwestlage begünstigt wiederum das Ernteergebnis. In der Regel mögen viele Gemüsesorten Wärme, manche benötigen sogar direkte Sonneneinstrahlung. Halbschattige Gärten sind ebenfalls von Vorteil. Insbesondere für die Pflanzen, die eben keine direkte Sonneneinstrahlung vertragen.

Ein abschüssiger Garten ist arbeitsintensiv. Die Fläche sollte begradigt werden. Hierfür wird unter anderem eine Menge Erde benötigt. Die Aufwertung des Bodens und der Beete beziehungsweise die Flächenregulierung kann auch mit Hilfe von Mutterboden erfolgen.

Weiterhin ist es für den Selbstversorgergarten und für Gartenhäuser z.B. der Firma www.gartenhaus-gmbh.de, vorteilhaft, nicht zu weit vom Wohnhaus des Besitzers entfernt zu sein. Gerade in der Hochsaison ist ein kurzer Weg für die einfache Bewirtschaftung sinnvoll und zeitsparend.





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Bewässerungsmöglichkeiten

Pflanzenfreunde stehenden kurz vor dem Sommerurlaub immer wieder vor der Frage, wer sich in ihrer Abwesenheit um die Pflanzenbewässerung kümmert. Eine automatische Bewässerungsanlage versorgt Rasen und Beete konstant mit Wasser.

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