Selbstversorger
Mit dem Begriff Selbstversorgung wird eine Lebensweise bezeichnet, bei der die Menschen ihre Dinge des täglichen Bedarfs nahezu vollständig durch eigene Herstellung decken können (also dadurch zum Selbstversorger werden) und somit unabhängig vom wirtschaftlichen Markt sind. Das gilt vor allem für die Lebensmittel und deren Verarbeitung, hier insbesondere Obst und Gemüse. Natürlich ist eine Selbstversorgung auch in allen anderen Lebensbereichen und mit anderen Dingen möglich, wie etwa Kleidung, Fleisch, Bau des eigenen Bett, Wolle oder Backwaren, doch dies ist um einiges aufwändiger und von den meisten Menschen durchaus schwer zu realisieren.
Die Selbstversorgung oder der Versuch dieser sollte zuerst einmal im Garten beginnen, hier kann jeder testen, ob die Lebensweise als Selbstversorger für ihn geeignet ist oder nicht und es ist möglich, die Selbstversorgung Stück für Stück weiter auszubauen und so immer mehr Unabhängigkeit zu erreichen.
Ist Selbstversorgung wirklich nötig?
Diese Frage kann ganz klar mit einem Nein beantwortet werden, denn schließlich gibt es auf dem Markt alles zu kaufen, was für das tägliche Leben benötigt wird. Doch es ist heutzutage mit einigen Vorteilen verbunden, unabhängig von äußeren Einflüssen zu sein, die Witterung einmal ausgenommen, die für den Gemüsebauern von ausschlaggebender Bedeutung ist. Je nach wirtschaftlicher Lage verteuern sich Lebensmittel und vor allem das Gemüse, es werden Aufschläge für Transportkosten erhoben, die in direktem Zusammenhang mit den steigenden Energiekosten stehen. Somit wird das Endprodukt immer teurer, ohne dass der Käufer etwas dagegen tun kann.
Bei einer Selbstversorgung aus dem eigenen Gemüsegarten hingegen kann der Selbstversorger einige Einsparungen verzeichnen, auf die an anderer Stelle noch einmal näher eingegangen werden soll. Jeder kann selbst anbauen, soviel er möchte – den nötigen Platz einmal vorausgesetzt – und sich die Gemüsesorten selbst aussuchen, die er gern isst und die über den Winter eingelagert werden sollen. Der größte Vorteil aber wohl ist, dass ein Selbstversorger bzw. Gemüsebauer weiß, was er isst. Es liegt in seiner Hand, künstliche Düngemittel oder Naturdünger, wie zum Beispiel Mist, einzusetzen oder komplett auf eine biologische Anbauweise zu vertrauen. Das gilt nicht nur für Mittel, die das Wachstum der Pflanzen unterstützen sollen, sondern auch für die, die Schädlinge, Pilze und Schnecken von den Nutzpflanzen fern halten sollen.
Gerade der Markt für biologisch angebaute Lebensmittel erlebt zur Zeit einen Boom, der so sicher vor einigen Jahren nicht abzusehen war. Das steigende Gesundheitsbewusstsein der Menschen hat dazu geführt, dass sie mehr Wert auf Obst und Gemüse legen, das nicht mit schädlichen Zusatzstoffen voll gepumpt ist. Damit verbunden war aber eine enorme Preissteigerung. Daraus folgt wiederum, dass sich viele Menschen solche Lebensmittel nicht leisten können. Für sie ist die Selbstversorgung die Lösung des Problems, vor allem, wenn ohnehin ein eigener Garten vorhanden ist oder zumindest die Möglichkeit, einen solchen zumieten oder zu pachten.
Als Fazit kann hier genannt werden, dass die Selbstversorgung wirklich nicht nötig ist, aber ausgezeichnet dazu geeignet, den Menschen die Lebensmittel und insbesondere die Qualität des Gemüses zu sichern, die für ihre eigene Gesundheit und ihren Geldbeutel gut und wichtig sind.
Wir wünschen Ihnen und Dir viel Vergnügen auf dieser Selbstversorger Seite!
Herzliche Grüsse
das Team von Selbstversorger.de
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