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Apfel ‚Mairac‘ | Herkunft, Geschmack & Co.

Mairac

Als geschützte Sorte wurde ‚Mairac‘ 2002 von der VariCom GmbH aus der Schweiz in den Markt eingeführt. Es handelt sich um eine Züchtung von 1986, deren Muttersorten ‚Gala‘ und ‚Maigold‘ darstellen. Bedeutendstes Merkmal ist der intensive Rotton der ausgereiften Äpfel. Interessant für Selbstversorger sind das Aroma und die gute Lagerfähigkeit.

Steckbrief

SynonymLa Flamboyante
HerkunftSchweiz
TypWinterapfel
Standortanforderungensonnig bis halbschattig, heiße Sommerstandorte vermeiden, locker, normal, durchlässig
Wuchsmittelstark, gute Verzweigung, auffallend kleine Blätter, hängend
BlütezeitApril bis Mai
Anfälligkeit auf KrankheitenMehltau, Apfelschorf
Fruchtmittelgroß, groß bei gutem Standort, gelbgrün, Deckfarbe orange bis intensiv karminrot, sehr festes Fruchtfleisch, saftig, knackig
Geschmackfeine Säure, angenehme Süße, harmonisch, intensiv
Ertraghoch, regelmäßig
ErntezeitEnde September bis Anfang Oktober
GenussreifeNovember bis Mitte April
Lagerfähigkeithervorragend; muss länger gelagert werden für ideales Aroma
VerwendungszweckeLagerapfel, Tafelapfel
Informationen für Allergikerwahrscheinlich unverträglich

Besonderheiten

Mairac

Bei der Kultivierung der Sorte muss auf den Sortenschutz geachtet werden. Die Rechte an ‚Mairac‘ liegen ausschließlich beim Züchter und dieser muss kontaktiert werden, bevor ein Anbau im gewerblichen Bereich stattfindet. Falls Sie als Selbstversorger demnach eine gewerbliche Kultivierung anstreben, muss erst eine Genehmigung von VeriCom vorliegen. Im privaten Bereich ist diese nicht vonnöten. Da der private Anbau von Äpfeln keinen wirtschaftlichen Hintergrund hat, können Exemplare erworben, angepflanzt und für den Eigengebrauch genutzt werden.

‚Mairac‘ ist eine gute Lagersorte, die während der Kultivierung nicht zu hohen Temperaturen ausgesetzt sein darf. Diese verträgt sie nicht gut und ein dauerhaft zu heißes Klima wirkt sich negativ auf die Vitalität und somit die Ernteerträge aus. Aus diesem Grund sollte der Standort so gewählt werden, dass der Baum nicht zu viel Hitze abbekommt. Dafür ist die Pflege der Sorte sehr einfach, da sie recht anspruchslos ist. Werden regelmäßige Schnittmaßnahmen vorgenommen, kann die Alternanz verhindert werden, die typisch für ‚Mairac‘ ist. Ebenso kann der Glasigkeit vorgebeugt werden, die als Folge von zu vielen unnötigen Ästen und einem erhöhten Fruchtbehang entstehen kann.

Um den Ernteertrag zu steigern, sind diese Befruchter zu empfehlen: